Das HFR und das FNPG feiern den Tag der Zweisprachigkeit
Medienmitteilung
Freiburg, 16. September 2026
Das HFR und das FNPG feiern den Tag der Zweisprachigkeit
Zum Tag der Zweisprachigkeit am 26. September tun sich das freiburger spital (HFR) und das Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG) zusammen, um den Stellenwert der Zweisprachigkeit im Gesundheitswesen zu würdigen. Am 22. September wird im FNPG in Villars-sur-Glâne, am 24. September am HFR Tafers gemeinsam ein Stand betrieben. Eine schöne Gelegenheit, daran zu erinnern, wie wichtig das gegenseitige Verständnis über beide Sprachgruppen hinweg für eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten ist, aber auch aufzuzeigen, welche konkreten Massnahmen das HFR und das FNPG ergriffen haben, um die Versorgung in beiden Sprachen zu stärken.
Am 22. September betreiben das HFR und das FNPG vor dem Paul-Klee-Saal am FNPG in Villars-sur-Glâne gemeinsam einen Stand. Am 24. September zieht dieser weiter in die Eingangshalle des HFR Tafers. Mit diesem gemeinsamen Auftritt soll die Bevölkerung für die Bedeutung der Zweisprachigkeit im Gesundheitswesen sensibilisiert werden.
Als öffentliche Spitäler in einem zweisprachigen Kanton sind das HFR und das FNPG ganz direkt von der Sprachenfrage betroffen. Beiden Einrichtungen liegt es am Herzen, dass sich alle Patientinnen und Patienten – ganz unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen – verstanden, willkommen und gut aufgehoben fühlen. Das impliziert, dass sich alle gemeinsam dafür einsetzen, die sprachliche und interkulturelle Kompetenz in den Teams zu stärken.
Beide Einrichtungen verpflichten sich insbesondere dazu, die Zweisprachigkeit zu stärken. Dies tun sie, indem sie ihren Patientinnen und Patienten ermöglichen, sich auf Deutsch oder Französisch auszudrücken, das Leistungsangebot in beiden Sprachen ausbauen sowie die sprachliche und interkulturelle Kompetenz ihrer Teams fördern.
Schweizerdeutschkurse für das medizinisch-pflegerische Personal
Das HFR bietet beispielsweise an all seinen Standorten kostenlose Schweizerdeutschkurse an. Diese richten sich in erster Linie ans medizinisch-pflegerische Personal und sollen die Kommunikation im Alltag mit den deutschsprachigen Patientinnen und Patienten erleichtern.
Das neue Angebot ergänzt die am HFR und am FNPG bereits angebotenen Deutsch- und Französischkurse, die sich jedes Jahr grosser Beliebtheit erfreuen.
Pragmatische Zweisprachigkeit im Alltag
Damit die Zweisprachigkeit überall im Alltag des HFR und des FNPG gelebt wird, wurden zudem verschiedene Massnahmen verstärkt: Beide Einrichtungen verpflichten sich unter anderem, Standarddokumente möglichst systematisch in der Sprache der Patientin oder des Patienten zu versenden. Offene Stellen werden systematisch auf Deutsch und auf Französisch ausgeschrieben, um der Zweisprachigkeit des Kantons Rechnung zu tragen und Talente über die Sprachgrenzen hinweg anzusprechen.
Des Weiteren hat das FNPG seit Juni eine namentlich für die Förderung der Zweisprachigkeit zuständige Mitarbeiterin in seinen Reihen, um das Leistungsangebot in beiden Sprachen noch weiter auszubauen.
Die Zweisprachigkeit lebt und gedeiht jeden Tag im Austausch, im Tun und der Art und Weise, wie die Patientinnen und Patienten empfangen werden.
Auskünfte
Daniela Lurman-Lange, Verantwortliche Mehrsprachigkeit und Deutschlehrerin, HFR
T 026 306 01 76
Medienstelle
Catherine Favre Kruit, Leiterin Kommunikation und Marketing
T 026 306 01 25
Battiste Cesa, Verantwortlicher des Medien- und Kommunikationsdienstes des FNPG
T 026 308 01 21
Über uns
HFR
Das freiburger spital (HFR) spielt als Kantonsspital mit seinen rund 3800 Mitarbeitenden eine wesentliche Rolle in der Freiburger Gesundheitsversorgung. Pro Jahr werden rund 20 000 Patientinnen und Patienten stationär betreut, dazu kommen 640 000 ambulante Behandlungen. Als Universitäres Lehr- und Forschungsspital bildet es gemeinsam mit der Universität Freiburg den Nachwuchs in der Grundversorgung von morgen aus.
Das HFR bietet eine sehr breite Palette an medizinischen Therapien an, darunter auch die wichtigsten chirurgischen Eingriffe. Kooperationen mit dem CHUV und dem Inselspital sorgen für einen direkten Anschluss an die hochspezialisierte Medizin.
Das Spitalnetz HFR mit einem Zentrum für Spitzenmedizin in Freiburg und regionalen Standorten in Riaz, Meyriez-Murten und Tafers, wo eine Permanence, Spitalbetten für die Innere Medizin, ambulante Behandlungen sowie Rehabilitation angeboten werden, ist nahe bei den Patientinnen und Patienten.
FNPG
Als kantonale Einrichtung vereint das Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG) spezialisierte stationäre, teilstationäre und ambulante Leistungen auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit für die Freiburger Bevölkerung. Mit seinen rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut es jährlich ungefähr 10 500 Patientinnen und Patienten, davon 3100 in den stationären Behandlungszentren in Villars-sur-Glâne und Marsens sowie 7400 in den Ambulatorien und den Tageskliniken in Freiburg, Bulle, Villars-sur-Glâne und Estavayer.
Als Universitäres Lehr- und Forschungsspital bildet das FNPG gemeinsam mit der Universität Freiburg und dem HFR den Nachwuchs in der psychiatrischen Grundversorgung von morgen aus.
Das FNPG bietet ein umfassendes Leistungsangebot auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit für alle Altersgruppen in Deutsch und Französisch an. Darüber hinaus betreibt es mehrere Kompetenzzentren, darunter das Universitäre Zentrum für psychiatrische Forschung, das Freiburger Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, das Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, das Zentrum für forensische Psychiatrie sowie das Institut für Psychotherapie.